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Angst - Panik - Phobien
4. Grundformen der Angst - Angststörungen
   

In Ängsten findet manches statt,
was sonst nicht stattgefunden hätte.

(Wilhelm Busch)

Bordigherag
(Claude Monet)

Menschen, die unter Ängsten leiden, glauben oft, nur sie wären von der Angst betroffen.
Angstzustände gehören aber zu den am häufigsten psychischen Erkrankungen.

Im folgendem möchte ich die wichtigsten Angststörungen kurz darstellen.
Bei Interesse klicken Sie die einzelnen Punkte einfach an.

1. Panikstörung

2. Agoraphobie (Platzangst)

3. Spezifische Angst/ Alltagsangst

4. Soziale Phobie

5. Generalisierte Angst

6. Angst im Alter

7. Angst vor dem Sterben/ Tod
- Trauerarbeit
8. Angst im Beruf
- Burnout-Syndrom
- Mobbing
- Angst vor dem Vorstellungsgespräch
9. weitere Angststörungen

 

1. Die Panikstörung

Panik kommt scheinbar aus "heiterem Himmel"

Eine Panikattacke kommt unerwartet, ohne sichtbaren Grund. Der Zeitraum der Panik, in dem starke Besorgnis, Angstgefühle oder Schrecken plötzlich einsetzen ist begrenzt. Der Drang zu fliehen ist sehr stark.

Die Panikattacke geht mit folgenden Symptomen einher wie:
- Herzklopfen - Schwitzen
- Zittern - Beben - Atemnot
- Erstickungsgefühl - Angst, zu sterben

um nur einige zu nennen.

Panikattacken können bei verschiedenen Angststörungen auftreten. Es gibt drei Typen von Panikattacken:

Unerwartete oder spontane Panikattacke
Die Panikattacke kommt spontan ohne jede Vorwarnung und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten.

Situationsgebundene Panikattacke
Diese Panikattacke wird fast immer in der Konfrontation mit angstauslösenden Situationen beobachtet, z.B. Anblick von Spinnen, Hunden etc.

Situationsbegünstigte Panikattacke
Diese Panikattacke wird auch von einer bestimmten Situation ausgelöst - tritt aber nicht unbedingt sofort ein, z.B. eine Person kann eine Zeitlang "normal" Autofahren, bis es dann irgendwann zu einer Panikattacke kommt.

- Lebensradius bei Panikattacken wird kleiner -
Die Menschen unter uns, die an Panikattacken leiden, sind nicht mehr "Herr über ihr eigenes Leben".
Es entwickelt sich auch die "Angst vor der Angst". Es wird alles vermieden, was eine solche Panik auslösen kann.

2. Agoraphobie (Platzangst)

- Angst vor öffentlichen Plätzen -
Das Wort "Agora" kommt aus dem Griechischen und heißt: Versammlungsplatz, Marktplatz

Agoraphobie ist die Angst oder das Vermeiden von Plätzen oder Situationen, in denen eine Flucht nicht oder nur sehr schwer möglich wäre oder mit Peinlichkeiten verbunden und / oder in denen Hilfe nicht zu erwarten ist.

Oft äußert sich die Agoraphobie nicht nur im Vermeiden von Plätzen, sondern auch in Kaufhäusern, Kinos, Bahnhöfen und anderen Orten, wo viele Menschen sind, z.B. beim "Schlange stehen"

Die Agoraphobie tritt oft in Verbindung mit einer Panikstörung auf.

- Das Leben wird eingeschränkt -

Die Angst wird als sehr belastend erlebt. Das Haus kann nur noch unter großen Ängsten verlassen werden.
Auch entwickelt sich die "Angst vor der Angst" und es kommt somit zu einer Verstärkung der Symptome.

Viele Betroffene sind nach einigen Jahren nicht mehr in der Lage, das Haus zu verlassen.

3. Spezifische Phobie

Bei der spezifischen Phobie wird Angst ausgelöst - in Konfrontation mit einem gefürchteten Objekt oder einer bestimmten Situation.

So befürchten einige Menschen unter uns z.B.

  • wenn sie einen Hund sehen, gebissen zu werden
  • wenn sie fliegen, dass das Flugzeug abstürzt
  • beim Autofahren von jemanden angefahren zu werden

Weitere Ängste können sein: Angst vor Spinnen, Mäusen, dunklen Räumen, Höhenangst, Prüfungsangst usw.

- Phobische Ängste werden vermieden -
Solche Ängste - vormals auch als eine "einfache Phobie" bezeichnet - haben mehr oder weniger alle Menschen. Sie werden nur dann als krankhaft bezeichnet, wenn sie den Tagesablauf beieinträchtigen, wenn ein Vermeidungsverhalten nicht mehr möglich ist, z.B. im beruflichen oder persönlichen Umfeld.

Die Menschen, die unter dieser Phobie leiden. wissen meist, dass ihre Ängste übermäßig und unbegründet sind.

4. Soziale Phobie

- Furcht, vor anderen schlecht oder negativ bewertet zu werden -
Bei der sozialen Phobie herrscht die Angst vor, unter bestimmten Situationen "unter Beobachtung zu stehen" und sich evtl. blamieren zu können und kritisiert zu werden.

Die Menschen unter uns, die an einer sozialen Phobie leiden, haben starke Angst vor Situationen, in denen sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

- Gefürchtete Situationen werden vermieden -
Folglich werden solche Situationen gemieden, in denen man sich darstellen muss und den neugierigen Blicken anderer ausgesetzt ist.

Beispiele:

  • Furcht vor öffentlichen Reden, Essen etc.
  • Furcht, in einer öffentlichen Toilette zu urinieren
  • Furcht, Personen des anderen Geschlechts anzusprechen
  • Furcht vor sportlichen Betätigungen, währen andere zuschauen
  • Furcht, Bewerbungsgespräche zu führen.

Natürlich sind leichte Formen der sozialen Phobie vielen bekannt als Lampenfieber, sowie z.B. Schüchternheit.

Bei der Sozialphobie nimmt aber die Angst Ausmaße an, die zu einer extremen Einschränkung der Lebensqualität führen.

Die soziale Phobie kann mit folgenden Symptomen einhergehen:
Angstsymptome wie z.B Herzklopfen, Schwitzen, Zittern, Durchfall, Erröten, durcheinander sein etc. - auch können Panikattacken auftreten.

5. Generalisierte Angst (Alltagsangst)

Die Furcht ist das Unglück,
deshalb ist nicht Mut das Glück, sondern Furchtlosigkeit
(Kafka 1883-1924)

- Immer das schlimmste befürchten -
Das Kind könnte auf dem Spielplatz verunglücken, an Krebs erkranken; Sorgen über evtl. Katastrophen, wie Erdbeben, Atomkrieg oder einfach nur "Sorgen machen", dass man zu spät zu einer Verabredung kommt.

Viele Menschen unter uns leiden schon ihr ganzes Leben unter Ängstlichkeit und Nervosität.
Von der generalisierten Angst oder der Alltagsangst wird gesprochen, wenn mindestens 6 Monate lang in der Mehrzahl der Tage ausgeprägte Angst und Besorgnis anhalten.

Die generalisierte Angst geht mit Symptomen einher wie:
- Ruhelosigkeit - leichte Ermüdbarkeit
- Muskelspannung - Konzentrationsschwierigkeiten
- Reizbarkeit - Schlafstörungen

- Generalisierte Angst wird oft nicht erkannt -

Häufig gehen Patienten wegen der oben beschriebenen Symptome zum Hausarzt. Diese Symptom werden dann sehr oft nicht als eine Angsterkrankung erkannt - sondern die Symptome wie Schlafstörungen werden mit Medikamenten behandelt.

6. Angst im Alter

- Angst vor Alter und Krankheit -
In zunehmendem Alter lassen unsere Kräfte nach - was wir früher "mit links" gemacht haben, wird jetzt zunehmend schwieriger.

Schreckensvorstellungen vom langsamen körperlichen und geistigen Verfall ängstigen uns.
Anstatt sich zu freuen, den letzten Lebensabschnitt ruhig und besinnlich verbringen zu können, tauchen oft dunkle Vorahnungen für die Zukunft auf: Die Sorge, von den anderen abhängig zu werden, Angst, den Partner im Alter zu verlieren, allein zu sein….

- Angst im Alter erkennen und ernst nehmen -
Im Alter werden Angststörungen aber leicht übersehen und missgedeutet. Die Krankheitsbilder "verschwimmen" mit vorrückendem Alter. Die Grenze zwischen "gesund" und "krank" gehen oft ineinander über.

Die Angst der älteren Menschen wird oft mit Unwohlsein gleichgesetzt, auf das Alter geschoben und mit "das ist altersbedingt" oft abgetan.

Wir müssen die Ängste der älteren Menschen unter uns ernst nehmen!

- Rechtzeitig vorsorgen - die Betreuerverfügung -
Immer öfter stellen sich Menschen die Frage: Wer wird einmal meine persönlichen Angelegenheiten regeln, wenn ich nicht mehr kann?

Nicht nur ältere Menschen sollten sich diese Frage stellen - auch ein Unfall oder eine Krankheit kann einen unvorbereitet treffen, sodass man seine persönlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann.

Der Ehegatte oder der nächste Verwandte kann in einem solchen Fall nicht automatisch für den Betroffenen handeln.

Welche Möglichkeiten habe ich, jetzt zu entscheiden, wer einmal für mich handeln und entscheiden soll?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, so

  • die Vorsorgevollmacht
  • die Generalvollmacht
  • die Betreuerverfügung
  • die Patientenverfügung

Gerne informiere ich Sie hier näher - keine Rechtsberatung

7. Angst vor dem Sterben / Tod

Wer stirbt erwacht zum ewigen Leben
(Franz von Assisi 1182 - 1226)

Die Angst vor dem Tod ist die spezielle Angst des Menschen bezüglich des Hinüberwechselns in eine andere, jenseitige Daseinswelt.

Der Tod ist seit jeher für viele Menschen die Ursache von Schrecken, Furcht und Abwehr.

Fragen kommen wie:
Gibt es überhaupt ein "Leben" danach?
Werde ich weiterexistieren?
Habe ich hier auf Erden auch alles erledigt?
Wie läuft das Sterben ab, dass Hinüberwechseln in die jenseitige Daseinswelt?
Ist dies mit Schmerzen verbunden?
Wie komme ich hin?
Gibt es ein Fegefeuer, einen Himmel, ein "Nirwana"?

- Der Tod ist ein Abschied von sich selber - von der eigenen Biografie
Der Tod ist das wichtigste, bedeutsamste Erlebnis nach der Geburt. Auf die Geburt können wir uns selbst nicht vorbereiten - aber auf den Tod.

Sterben und Tod galten lange als ein Tabuthema.

Es ist der Verdienst der weltbekannten Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross, die den Prozess des Sterbens erforschte und stellte ihr Fünf Phasen Modell auf: Nicht wahrhaben wollen - Zorn - verhandeln wollen - Depressionen und letztendlich das Akzeptieren, die Zustimmung.

Gefühle neben Angst vor dem Sterben und dem Tod können auch tieftrauriges Bedauern sein, vor allem, wenn der Tod überraschend aber unvermeindlich kommt, z.B. bei einer unheilbaren Krankheit.

"Ich habe ja längst nicht alles erreicht, was ich hätte erreichen wollen."
"Ich habe ja soviel versäumt"
"Ich hätte noch soviel erledigen sollen"
"Warum gerade ich?"

Der Sterbende muss hier die Kraft haben, sich dem Sterben zu stellen und auch die Kraft finden, Abschied zu nehmen.

- Leben, eine Vorbereitung auf den Tod -
Die Vorbereitung auf den Tod sollte nach Möglichkeit nicht in der letzten Phase des Lebens geschehen, sondern während des ganzen Lebens.

Der XIV Dalai Lama sagte einmal:

"Der Tod ist ein natürlicher Teil des Lebens, und wir müssen uns ihm früher oder später stellen.
Ich sehe zwei Möglichkeiten, wie wir mit dem Tod umgehen können, solange wir noch Leben.
Wir können ihn entweder ignorieren, oder wir können uns der Aussicht auf unseren eigenen Tod
stellen und beginnen - indem wir uns eingehend mit ihm befassen - das Leiden, das er uns
bringen kann, zu vermindern. Wir können ihn aber auf keinen Fall umgehen."

Der Dalai Lama als Buddhist sieht den Tod als einen normalen Prozess und erkennt ihn als Realität an, dem er solange ausgesetzt ist, wie er sich in dieser weltlichen Existenz befindet.

"Mit Hilfe von jahrtausendalten, bewährten, meditativen Übungen können wir lernen, uns unserer eigenen Vergänglichkeit zu stellen, das Sterben schon mitten im Leben zu lernen, und dadurch die Furcht vor dem Sterben zu verlieren."

(Sogyal Rinpoche)

  • Meditation: die Suche nach Gott und spiritueller Entwicklung Abbau von Ängsten

Trauerarbeit - wenn ein geliebter Mensch von uns geht

Siegmud Freud sagte einmal, "dass wir alle der Natur einen Tod schulden".

Wir alle wissen das, nur tun wir meistens so, als wüssten wir dies nicht.

Der Tod eines geliebten Menschen lässt uns erfahren, was der Tod ist, er lässt uns irrewerden an unserer Einstellung zum Leben und erschüttert uns und unsere Welt. Etwas geschieht mit uns.

Mit der Trauer verändern wir uns, unser Umfeld verändert sich - ob wir es wollen oder nicht.

- Trauer ist die Emotion, durch die wir Abschied nehmen -
Je nach individueller Lebensgeschichte und aktuellen Lebensumständen, je nach Todesart können sich die Symptome bei Trauernden sehr verschieden zeigen; so z.B. Kraft- und Appetitlosigkeit, Atemprobleme, Schlaflosigkeit, Schuldgefühle, Hilflosigkeit, aggressive Reaktionen, Depressionen, Selbstbeschuldigungen oder intensive Betrachtung eines Bildes des Verstorbenen, um nur einige hier zu nennen.

Oft kommt es gar zu Wahrnehmungsstörungen, der Trauernde hat Angst, als nicht mehr "normal" oder gar "verrückt" zu gelten und wagt kaum, mit jemanden darüber zu sprechen.

Der amerikanische Psychologe J.W. Worden fasste den Trauerprozess, den Handlungsablauf des Trauerns, kurz und prägnant zusammen:

  1. Den Verlust als Realität zu akzeptieren
  2. Den Trauerschmerz zu erleben
  3. Die Anpassung an eine Umwelt, in der der Verstorbene fehlt
  4. Sich emotional vom Verstorbnen lösen und die damit freigesetzte Energie in eine neue Beziehung einbringen.

- Durchlebte Trauer gibt Kraft und Zuversicht für einen Neuanfang -
Trauer braucht Zeit

Dachte man früher, dass der Trauerprozess ein, zwei Jahre dauert, rechnet man heute durchaus mit einer Trauerzeit von drei bis fünf Jahren. Manchmal kann sogar eine Trauer nie ganz abgeschlossen sein.
Trotzdem sollte der Trauernde wieder ein erfülltes Leben führen können, Durchlebte Trauer gibt Kraft und Zuversicht für einen Neuanfang.

8. Angst im Beruf

- Burnout - Syndrom
- Mobbing
- Angst vor dem Vorstellungsgespräch

Jede Lebensphase hat ihre typischen Ängste.

Im mittleren Lebensalter leiden die Menschen oft an der Angst, den Anforderungen im Beruf und in der Familie nicht mehr gewachsen zu sein.

Untersuchungen haben festgestellt, dass bis zu 90 % der Berufstätigen unter arbeitsbedingten Ängsten leiden.

Die Angst vor dem Arbeitsplatz und die Angst, Fehler zu machen, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, sich schlapp zu fühlen.

Das Burnout - Syndrom
Typische Zeichen für das Burnout - Syndrom:

  • man ist überlastet - ausgebrannt
  • Alles ist zuviel
  • Manchmal möchte man nur noch schlafen
  • Völlige Kraftlosigkeit

um nur einige hier zu nennen.

- Niemand ist plötzlich leer und ausgebrannt -
Das Burnout - Syndrom kommt meist langsam, oft unauffällig und schleichend.
Kaum ein Mensch in belastenden Situationen ist dagegen immun.

Woran erkennt man das Burnout - Syndrom?
Das Burnout - Syndrom verläuft meist in Phasen:

  1. Phase - erste Warnsignale zeigen sich in Form von Erschöpfungszuständen, Unzufriedenheit nimmt zu
  2. Phase - wachsende Unzufriedenheit, Selbstzweifel, Arbeitseifer nimmt ab
  3. Phase - Gleichgültigkeit gegenüber der Arbeit - aber auch gegenüber dem Mitmenschen
  4. Phase - Depression und Verzweiflung - Selbstmordgedanken

Wichtig ist, die Zeichen, die Symptome des Burnout - Syndrom rechtzeitig zu erkennen und gegen zu steuern.

Gerne helfe ich Ihnen dabei.

Mobbing

Was ist eigentlich Mobbing?
Rechtlich gesehen ist "Mobbing" eine Serie von Schikanen (z.B. Beleidigungen, grundlose Zuweisung nicht vertragsgemäßer Arbeit etc.).

In der Praxis kann es sich folgendermaßen darstellen:

  • Kollegen, die heimlich oder offen Stimmung gegen Sie machen
  • Gespräche verstummen, wenn Sie in den Raum kommen
  • Ihnen wird nicht oder zu spät gesagt, wo eine Besprechung stattfindet
  • Sie werden nicht mehr gegrüßt / Türen gehen zu
  • Es werden Lügen, Geschichten über Sie verbreitet.

Viele erleben und erleiden dies tagelang, wochenlang, monatelang - oder sogar jahrelang. Die Folge für das Unternehmen ist, dass die Leistungsfähigkeit und die Produktivität nachlassen. Die Folgen für den Einzelnen sind meist schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Sie werden isoliert, das Selbstwertgefühl leidet.
Durch Mobbing entsteht Stress und durch Stress passieren Fehler, die Arbeitsqualität leidet, dadurch entstehen neue "Gründe" für weitere Schikanen. Frustration und Depression stellen sich ein, psychosomatische Erkrankungen wir Kopfschmerzen, Magengeschwüre, Kreislauf- oder Herzprobleme usw. können die Folge sein.

Wichtig ist bei Mobbing das rechtzeitige Gegensteuern - hier liegt die Verantwortung zum großen Teil beim Vorgesetzten.

Wer mobbt? - Warum mobbt der "Mobber"?

Die Beantwortung dieser Frage ist die ausschlaggebende Voraussetzung dafür, geeignete Maßnahmen gegen Mobbing - Aktivitäten - einleiten zu können!

Maßnahmen gegen Mobbing

Lösungsstrategien
Was soll ich tun? Was kann ich überhaupt tun?

Welche Rechte habe ich überhaupt?
Abwarten und erdulden - Gottergeben sich in sein "Schicksal" fügen, ist sicher die falsche Antwort auf Mobbing.

Ich möchte Sie bei Ihrem Weg aus der Mobbing - Falle unterstützen, die Ursachen für die Konflikte aufdecken, aufarbeiten und verarbeiten und so eine Kommunikation unter den Beteiligten wieder möglich machen.

Mobbing als Chance
Was aber, wenn die Situation schon so verfahren ist, dass Gespräche nichts mehr bringen? Manchmal ist es sinnvoller, einen Schlussstrich zu ziehen und neue Wege zu gehen - eine Veränderung als Chance sehen und den Trennungsprozess einzuleiten.

Wenn Sie von Mobbing betroffen sind, können wir uns gemeinsam mit diesem für Sie so schwierigen Lebensabschnitt auseinander setzen, Ziele benennen und Lösungsstrategien erarbeiten.

Angst vor dem Vorstellungsgespräch
Wer seinen Arbeitsplatz verloren hat und eine neue Arbeit sucht, steht - bevor eine Zusage ausgesprochen wird - vor der Hürde des Vorstellungsgespräches.
Wer hat die nicht schon miterlebt, diese Angst und das Lampenfieber vor dem so wichtigen Vorstellungsgespräch?
Welche Fragen kommen auf mich zu, wie soll ich sie beantworten?

Die häufigsten Fragen, die der Personalchef oder Unternehmer Ihnen stellen könnten, sind z.B.

  • Warum möchten Sie hier arbeiten
  • Welches sind Ihre größten Leistungen?
  • Warum sollte ich gerade Sie einstellen?
  • Was können Sie, was andere nicht können?
  • Was ist Ihre größte Schwäche?
  • Was interessiert Sie an dieser Arbeit am wenigsten?

Wer könnte diese Fragen spontan richtig beantworten? Könnten Sie dies in einer Weise tun, die Sie vor den anderen Mitbewerbern auszeichnet?

"Wie in aller Welt soll ich aber diese Fragen beantworten? Was versucht der Frager mit diese Fragen über mich herauszufinden?

Die Angst oder das Lampenfieber vor dem Vorstellungsgespräch ist eine normale Angst, die jeder mehr oder weniger verspürt - aber man muss sich wie auf jedes wichtige Ereignis gut vorbereiten - ob es eine Klausur, eine Fahrschulprüfung, eine Rede oder ein Vorstellungsgespräch ist.

Gerne helfe ich Ihnen hierbei.

- Vorstellungsgespräch üben - Sicherheit erwerben -
Das Training hierfür könnte in Form eines Rollenspiels ablaufen:
Sie und ich simulieren ein typisches Vorstellungsgespräch. Sie bekommen ein Feedback Ihrer Wirkung, Anregungen und Tipps, was Sie inhaltlich und rhetorisch besser machen und wie Sie sich wirkungsvoller präsentieren können.

Wir besprechen typische Fragen, die der Unternehmer oder der Personalchef stellt, wie

  • offene Fragen aus Ihren Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf etc.)
  • Besonderheiten aus dem persönlichen und beruflichen Werdegang
  • die häufigsten Fragen, die in einem Bewerbungsgespräch gestellt werden (vgl.oben)

Wir üben diese Fragen / Antworten - speziell auf Ihre Situation abgestimmt.

Weiterhin: Souveräne Gehaltsverhandlungen - Aspekt der psychologischen Gesprächsführung

Ablauf: Wir vereinbaren telefonisch eine Zeit zu einem persönlichen Termin bei mir.
Optimal wäre es, wenn Sie vorab Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen und Stellenbeschreibung (Stellenanzeige) mir zusenden.
Wir können dann direkt und ohne Zeitverlust beginnen.

9. Weitere Angststörungen

Posttraumatische Belastungsstörungen
Zur posttraumatischen Belastungsstörung kann es nach traumatischen Ereignissen oder Katastrophen, wie z.B. nach Entführung, Haft, sexuellen Missbrauch, Folterungen, Autounfällen etc. kommen.

Es kommt hier zu einer immerwährenden Erinnerung (z.B. wiederkehrende Alpträume).
Ein Gefühl der Hilflosigkeit entsteht. Reize, die mit dem Trauma assoziiert (verbunden) werden, werden gemieden.

Akute Belastungsstörung
Die akute Belastungsstörung gleicht der traumatischen Belastungsstörung. Sie tritt innerhalb von einen Monat als direkte Folgewirkung einer extremen traumatischen Erfahrung auf.

Angststörung durch einen medizinischen Krankheitsfaktors
Diese Angststörung ist durch vorherrschende Angstsymptome gekennzeichnet, die als direkte körperliche Folge eines medizinischen Krankheitsfaktors angesehen werden kann.

Substanzinduzierte Angststörung
Diese Angststörung ist die direkte Folge einer Droge (Alkohol, Cannabis, Kokain, Halluzinogene etc.) oder eines Medikamentes.

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