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angst-besiegen.de Hilfe bei Angst - Panik - Phobien
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Angst - Panik - Phobien
2. Wer ist betroffen? - Häufigkeit
Man schätzt, dass bei über 10 % aller Erwachsenen Angststörungen vorliegen; Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Selten liegt der Erkrankungsbeginn nach dem 45. Lebensjahr. Etwa 30 % der Betroffenen nehmen Alkohol, Medikamente oder Drogen als vermeintliches Hilfsmittel, um mit der Angst besser umgehen zu können. Nur etwa ein Drittel der Angstbetroffenen sucht bei einem Therapeuten Hilfe - und wenn, dann nur weil schon viele Komplikationen in Beruf, Familie und Freizeit aufgetreten sind. Bei fehlender Therapie wird die Angst oft chronisch und führt zu sozialem Rückzug. Der Verlauf der Krankheit kann sehr unterschiedlich sein - z.B. in Phasen. Treten symptomfreie Zeiten auf, wird der Betroffene oft verunsichert - alles kann normal verlaufen, dann plötzlich wird man wieder von Ängsten "überfallen". Die Betroffenen verlieren ihr Selbstvertrauen und fühlen sich den Ängsten hilflos ausgeliefert. Wer körperlich sichtbar krank ist, kann zumeist mit viel Mitleid und Zuwendung von Seiten der Familie, Freunden und Bekannten rechnen. Seelisch Kranke haben es hier schwerer. Obwohl jeder Mensch hin und wieder - mehr oder weniger - Ängste hat, reagieren viele Mitmenschen beim Umgang mit Angsterkrankten hilflos und unsicher und ziehen sich oft zurück. Der Betroffene wird alleine gelassen! Viele wagen es auch nicht, über ihre Ängste zu sprechen und glauben, nur sie alleine haben dieses Problem, und dass mit ihnen "etwas nicht stimmt"! Damit Sie sehen, dass Sie mit Ihrer Angst nicht alleine sind, habe ich nachfolgend einige berühmte Angstpatienten aufgeführt, so z.B.
Johann Wolfgang von Goethe
Ernest Hemingway
Berthold Brecht
Siegmund Freud
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