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Aangst - Panik - Phobien
8. Angst und Depression
   

Wenn Du lange in einen Abgrund blickst,
blickt der Abgrund auch in Dich.

(Friedrich Nietzsche 1844 – 1900)

Der Seerosenteich
(Claude Monet)

- Alles schwarz in schwarz sehen -
Wir haben alle schon mal einen "Durchhänger" gehabt, sind schon einmal depressiv gewesen, z.B. wegen Verlustes einer geliebten Person oder Trennung - das Gefühl, dass zur Zeit alles schief geht in Beruf, Familie oder ein Ziel nicht erreicht zu haben etc.

Diese "gewöhnliche" Depression ist nicht zu verwechseln mit der Depression, die am Ende des Pols steht - die depressive Störung: die Veränderung in der Stimmung und dem Denken sowie motivationale und körperliche Defizite.

Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen und kann im jedem Alter beginnen.

- Angst und Depression hängen oft zusammen -
Die mit der Depression verlorene Selbstsicherheit führt auch oft zu Ängsten. Im Umkehrschluss - jemand der ängstlich ist, kann früher oder später auch depressiv werden.

Symptome der Depression

  • Stimmung: z.B. vorherrschende Traurigkeit, Verlust der Freunde, Ängstlichkeiten
  • Denken: z.B. hoffnungslose Zukunft, Selbstwertgefühl gering
  • Motivation: z.B. willensschwach, negative Auswirkung auf Beruf, Partnerschaft
  • Körperlich: z.B. wenig Appetit, sexuelles Verlangen lässt nach, Schlafstörungen, Müdigkeit

Sehr oft ist es schwer, mit Menschen, die an einer depressiven Stimmung oder Störung leiden, zu sprechen bzw. ein Gespräch zu führen.

Ziel der Behandlung
Ziel bei einer depressiven Störung ist, die Bewältigung der Probleme (Ängste, Verlustängste, Konflikte)

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